Carve-out: Einfach gut abschneiden

Das Abspalten von Unternehmensteilen ist hoch komplex. Softwaregestützt gelingt es besser.

Als Chirurg wollte der CFO eines international aufgestellten Maschinenbauers nie arbeiten. Für sein jüngstes Projekt braucht er aber ein ebenso akkurates handwerkliches Können wie für eine OP am offenen Herzen. Denn er soll eine Sparte seines Unternehmens im laufenden Betrieb ausgliedern und als eigenständige Geschäftseinheit etablieren und verkaufen. Dafür muss er Schnitte machen, die alle Funktionen sauber und ohne negativen Folgen für das verbleibende Geschäft trennen. Operation gelungen, Patient tot? Doch wo genau soll er die tiefgehenden gemeinsamen Verbindungen kappen? Setzt er beim Carve-out falsch an, ist entweder der ausgegliederte Unternehmensteil nicht überlebensfähig oder die übrige Firma mit hohen Folgekosten belastet. Um das zu verhindern, betreibt der CFO einen erheblichen Aufwand. Es geht ja um Einiges: schätzungsweise werden min. 5% des erzielbaren Verkaufserlöses für die Trennung im Vorfeld ausgegeben. Der CFO stellt interne Teams auf und heuert externe Berater an. Er führt lange Checklisten, archiviert Hunderte E-Mails und bewahrt nach Meetings stapelweise Flipchart-Bögen auf. Dennoch nagen andauernd Zweifel an ihm. Hat er wirklich alles bedacht? Ist ihm vielleicht doch ein Fehler unterlaufen? Seine Sorge ist berechtigt. Null Fehlertoleranz Carve-outs haben großes Potenzial. Sie können das eingesetzte Kapital verdreifachen. Sie können aber auch doppelt so lange dauern und ein Vielfaches des…

Ihre KPMG Klardenker – Anticipate tomorrow. Deliver Today.

Source: klardenker

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